
Flower Boy
„Flower Boy“ beschreibt eine neue Männlichkeit, die Ästhetik, emotionale Sensibilität und Kosmetik umfasst. Der Trend löst sich von starren Geschlechterrollen und fördert Vielfalt.
Denim liegt nah an der Haut – nicht als Schutz, sondern als Erinnerung. An eine Zeit, in der Männlichkeit starr definiert war: hart, unnahbar, schweigsam. Doch das heutige Schweigen klingt anders – es trägt Tiefe statt Distanz, Sanftheit statt Abwehr. Blicke dürfen weich sein, Schultern offen, Bewegungen tastend, suchend, fragend. Rosa wird nicht mehr belächelt, sondern zum stillen Protest; Leder verliert seine Härte und wird zur Geste der Zärtlichkeit. Selbst Transparenz, einst Schwäche zugeschrieben, wird zum Bekenntnis, zu einem bewussten Akt der Selbstoffenbarung. Es geht nicht mehr darum, Räume zu erobern – sondern sie neu zu denken. Inmitten des Staubs alter Narrative formt sich ein anderes Heldenbild: leise, durchlässig, verletzlich – und gerade deshalb von neuer, leiser Stärke.
Datum
19.09.2025
Fotograf: Levin Lee
Model: Kevin Vukelja
Make-Up Artist & Hair Stylist: Nicole Handy
Fashion Stylist: Sarah Gasmi
Fotografie Assistent: Victoria Li
Tags: 2025, GQ, GQ South Africa, Kevin Vukelja, Nicole Handy, Sarah Gasmi, South Africa, Victoria Li

„Flower Boy“ beschreibt eine neue Männlichkeit, die Ästhetik, emotionale Sensibilität und Kosmetik umfasst. Der Trend löst sich von starren Geschlechterrollen und fördert Vielfalt.

Mode wird in der heutigen Gesellschaft wie eine Religion zelebriert, wobei sie mehr ist als Oberflächlichkeit: Sie ist ein mächtiges Werkzeug zur Selbstentfaltung und Identität.

Albträume, die sich als Tagträume tarnen, spiegeln unsere Ängste und Zweifel wider. Sie hindern uns daran, unser Potenzial zu entfalten und werden immer mächtiger.